Der Bungalow war Teil einer von Hoesch ab 1962 in Dortmund-Hombruch errichteten Siedlung aus innovativen Stahlfertighäusern, in denen vor allem leitende Angestellte von Hoesch wohnten. Doch zum Verkaufsschlager wurden die Stahl-Bungalows nie; insgesamt wurden nur rund 200 gebaut. Der Hoesch-Bungalow vereinte damals die Möglichkeiten der industriellen Moderne: Ein modulares Montagesystem, die Verwendung neuentwickelter Werkstoffe, eine neuartige Klimatisierungstechnologie und die zeitgenössische Bungalowarchitektur machen ihn heute ikonisch. Der nun translozierte Bungalow L141 mit winkelförmigem Grundriss hatte zur Zeit seiner Errichtung 1966 geschätzt 123.000 DM gekostet.
Auf zwei Schwerlasttransportern und in zwei Teilen gelangte das 141 qm große Gebäude von Hombruch zum 15 Kilometer entfernten Hoesch-Museum, wo es künftig als historisches Exponat, aber auch als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum dienen soll.
